Jesus wird zum Tode verurteilt



Gefallenenehrung – Erinnern, um nicht zu vergessen
Ein zentrales Element des Kreuzgartens ist das Ehrenmal für die Schaager Kriegsopfer. Auf steinernen Tafeln sind die Namen der Gefallenen und Vermissten aus den Jahren 1933 bis 1945 eingraviert – ein stilles, berührendes Mahnmal gegen das Vergessen und Ausdruck der Erinnerungskultur in Nettetal-Schaag.
Ein Symbol des Schutzes
Am Rand des Altarbereichs steht eine weiße Christusfigur, deren Geschichte weit in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückreicht: Ein Bauer aus Schaag soll bei Krefeld unter Beschuss geraten sein und hinter dieser Statue Schutz gefunden haben. Er überlebte unverletzt, doch der Statue wurde die rechte Hand abgeschossen. Aus Dankbarkeit stiftete er sie später dem Kreuzgarten. Die Restaurationsspuren an der rechten Hand sind bis heute sichtbar – als Zeichen für Glaube, Schutz und Dankbarkeit.


Hinter dem Altar befindet sich ein farbenprächtiges Mosaik des auferstandenen Christus. Es gehört nicht direkt zum Kreuzweg, ergänzt aber die Symbolik des Gartens: Die Inschrift darunter lautet „Siehe, ich mache alles neu“ – ein Zitat aus der Offenbarung des Johannes (Kapitel 21).
Von wem das Werk stammt, ist nicht überliefert – doch seine Botschaft ist zeitlos: Auferstehung, Hoffnung und Erneuerung.