Der Kreuz- und Mariengarten Schaag

1. Kreuzwegstation

Jesus wird zum Tode verurteilt

2. Kreuzwegstation

Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern.

3. Kreuzwegstation

Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz.

4. Kreuzwegstation

Jesus segnet seine Mutter.

5. Kreuzwegstation

Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen.

6. Kreuzwegstation

Veronika reicht Jesus das Schweißtuch.

7. Kreuzwegstation

Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz.

8. Kreuzwegstation

Jesus begegnet den weinenden Frauen.

9. Kreuzwegstation

Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz.

10. Kreuzwegstation

Jesus wird seiner Kleider beraubt.

11. Kreuzwegstation

Jesus wird ans Kreuz genagelt.

12. Kreuzwegstation

Jesus stirbt am Kreuz.

13. Kreuzwegstation

Jesus wird vom Kreuz abgenommen.

14. Kreuzwegstation / Altar

Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt.

Kreuz

Ehrenmal

Gefallenenehrung – Erinnern, um nicht zu vergessen

Ein zentrales Element des Kreuzgartens ist das Ehrenmal für die Schaager Kriegsopfer. Auf steinernen Tafeln sind die Namen der Gefallenen und Vermissten aus den Jahren 1933 bis 1945 eingraviert – ein stilles, berührendes Mahnmal gegen das Vergessen und Ausdruck der Erinnerungskultur in Nettetal-Schaag.

Ölberg-Grotte

Die Ölberg-Grotte zählt zu den beiden noch erhaltenen Sgraffito-Arbeiten von Johannes Beeck. Sie zeigt den betenden Jesus mit zwei Jüngern im Garten Gethsemane, kurz vor seiner Gefangennahme – ein Ort der Stille und Besinnung, der die letzte Nacht Jesu eindrucksvoll ins Bild setzt.

Christusfigur

Ein Symbol des Schutzes

Am Rand des Altarbereichs steht eine weiße Christusfigur, deren Geschichte weit in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückreicht: Ein Bauer aus Schaag soll bei Krefeld unter Beschuss geraten sein und hinter dieser Statue Schutz gefunden haben. Er überlebte unverletzt, doch der Statue wurde die rechte Hand abgeschossen. Aus Dankbarkeit stiftete er sie später dem Kreuzgarten. Die Restaurationsspuren an der rechten Hand sind bis heute sichtbar – als Zeichen für Glaube, Schutz und Dankbarkeit.

Mosaik des auferstandenen Christus

Hinter dem Altar befindet sich ein farbenprächtiges Mosaik des auferstandenen Christus. Es gehört nicht direkt zum Kreuzweg, ergänzt aber die Symbolik des Gartens: Die Inschrift darunter lautet „Siehe, ich mache alles neu“ – ein Zitat aus der Offenbarung des Johannes (Kapitel 21).

Von wem das Werk stammt, ist nicht überliefert – doch seine Botschaft ist zeitlos: Auferstehung, Hoffnung und Erneuerung.

1. Station Mariengarten

Die Weissagung des Simeon

2. Station Mariengarten

Die Flucht nach Ägypten

3. Station Mariengarten

Das dreitägige Suchen bei der Wallfahrt nach Jerusalem

4. Station Mariengarten

Der Weg nach Kalvaria

5. Station Mariengarten

Das Stehen unter dem Kreuz

6. Station Mariengarten

Die Abnahme Jesu vom Kreuz

7. Station Mariengarten

Die Grablegung Jesu

Schutzmantelmadonna

Durch einen Weg von den Stationen des Mariengartens getrennt, steht die sechs Meter hohe Statue mit einer Schutzmantelmadonna aus Ton. Die von Peter Bahn aus Höhr-Grenzhausen geschaffene Marienstaute wurde 1958 errichtet und trägt die Inschrift „Die Mutter ist da. Sie wartet auf dich“.