
Der Kreuzgarten Schaag
Ort des Glaubens und der Erinnerung
Der Kreuzgarten Schaag ist Ursprung und Herzstück der gesamten Anlage. Sein zentraler Altarraum bildet zugleich die 14. Station des Kreuzwegs. Hinter ihm erhebt sich das weithin sichtbare, hoch aufragende Kreuz – Symbol für Glaube, Hoffnung und Beständigkeit.

Die Kreuzwegstationen
Das Zentrum des Gartens wird von vierzehn Kreuzwegstationen umgeben, die über einen Rundweg miteinander verbunden sind. Ein Spaziergang entlang dieser Stationen führt Besucherinnen und Besucher Schritt für Schritt durch die Leidensgeschichte Jesu Christi – ein stiller, eindrucksvoller Weg zum Nachdenken und Innehalten.

1. Kreuzwegstation: Jesus wird zum Tode verurteilt 
2. Kreuzwegstation: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern 
3. Kreuzwegstation: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz 
4. Kreuzwegstation: Jesus segnet seine Mutter 
5. Kreuzwegstation: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen 
6. Kreuzwegstation: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch 
7. Kreuzwegstation: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz 
8. Kreuzwegstation: Jesus begegnet den weinenden Frauen 
9. Kreuzwegstation: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz 
10. Kreuzwegstation: Jesus wird seiner Kleider beraubt 
11. Kreuzwegstation: Jesus wird ans Kreuz genagelt 
12. Kreuzwegstation: Jesus stirbt am Kreuz 
13. Kreuzwegstation: Jesus wird vom Kreuz abgenommen 
14. Kreuzwegstation: Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt
Die Reliefbilder des Kreuzwegs
Die ersten Darstellungen des Kreuzwegs wurden vom Hinsbecker Künstler Johannes Beeck in Sgraffito-Technik geschaffen. 1973, nach Jahren der Verwitterung, ersetzte die Aachener Bildhauerin Erika Vonhoff die beschädigten Werke durch neue Reliefs im Steingussverfahren. Zwei originale Arbeiten von Beeck sind bis heute erhalten geblieben:
- das Bildnis in der Ölberg-Grotte,
- sowie die Darstellung der Grablegung Jesu unter dem Altar.
Diese Verbindung aus historischem Erbe und moderner Kunst macht den Kreuzgarten Schaag zu einem einzigartigen Zeugnis regionaler Sakralkunst am Niederrhein.

1. Kreuzwegstation: Jesus wird zum Tode verurteilt 
2. Kreuzwegstation: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern 
3. Kreuzwegstation: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz 
4. Kreuzwegstation: Jesus segnet seine Mutter 
5. Kreuzwegstation: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen 
6. Kreuzwegstation: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch 
7. Kreuzwegstation: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz 
8. Kreuzwegstation: Jesus begegnet den weinenden Frauen 
9. Kreuzwegstation: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz 
10. Kreuzwegstation: Jesus wird seiner Kleider beraubt 
11. Kreuzwegstation: Jesus wird ans Kreuz genagelt 
12. Kreuzwegstation: Jesus stirbt am Kreuz 
13. Kreuzwegstation: Jesus wird vom Kreuz abgenommen 
14. Kreuzwegstation: Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt
Gefallenenehrung – Erinnern, um nicht zu vergessen
Ein zentrales Element des Kreuzgartens ist das Ehrenmal für die Schaager Kriegsopfer. Auf steinernen Tafeln sind die Namen der Gefallenen und Vermissten aus den Jahren 1933 bis 1945 eingraviert – ein stilles, berührendes Mahnmal gegen das Vergessen und Ausdruck der Erinnerungskultur in Nettetal-Schaag.

Die Christusfigur – Ein Symbol des Schutzes
Am Rand des Altarbereichs steht eine weiße Christusfigur, deren Geschichte weit in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückreicht: Ein Bauer aus Schaag soll bei Krefeld unter Beschuss geraten sein und hinter dieser Statue Schutz gefunden haben. Er überlebte unverletzt, doch der Statue wurde die rechte Hand abgeschossen. Aus Dankbarkeit stiftete er sie später dem Kreuzgarten. Die Restaurationsspuren an der rechten Hand sind bis heute sichtbar – als Zeichen für Glaube, Schutz und Dankbarkeit.

Mosaik des auferstandenen Christus
Hinter dem Altar befindet sich ein farbenprächtiges Mosaik des auferstandenen Christus. Es gehört nicht direkt zum Kreuzweg, ergänzt aber die Symbolik des Gartens: Die Inschrift darunter lautet „Siehe, ich mache alles neu“ – ein Zitat aus der Offenbarung des Johannes (Kapitel 21). Von wem das Werk stammt, ist nicht überliefert – doch seine Botschaft ist zeitlos: Auferstehung, Hoffnung und Erneuerung.

Lageplan des Kreuzgartens
Ein Detailplan des Kreuzgartens Schaag zeigt alle wichtigen Punkte: den Altarbereich, die 14 Kreuzwegstationen, die Ölberg-Grotte, das Ehrenmal, die Christusfigur und das Mosaik. So erhalten Besucherinnen und Besucher einen guten Überblick über die gesamte Anlage.































