Der Mariengarten Schaag
Ein Ort der Andacht und des Trostes

Direkt im Anschluss an den Kreuzgarten entstand ab 1951 der Mariengarten Schaag. In sieben Stationen erzählt er die bewegende Geschichte der „Sieben Schmerzen Mariens“ – Momente des Mitfühlens, des Glaubens und der Hoffnung. Damit ergänzt der Mariengarten den Kreuzgarten auf besondere Weise: Als Ort stiller Andacht, der die Mutter Jesu und ihr Leben in den Mittelpunkt stellt. 

Die Stationen der „Sieben Schmerzen Mariens“

Jede der sieben Stationen zeigt einen entscheidenden Abschnitt im Leben Marias, von der Prophezeiung Simeons bis zum Tod ihres Sohnes am Kreuz.

Tonreliefs

Die Darstellungen stammen von dem Bildhauer Jupp Siemes aus Kapellen bei Geldern, der die Reliefs aus gebranntem Ton formte. Seine Werke verleihen den Stationen eine warme, erdige Atmosphäre – passend zur Symbolik von Leid und Trost, die der Mariengarten ausstrahlt

Die Schutzmantelmadonna – „Die Mutter ist da. Sie wartet auf dich.“

Etwas abseits der Stationen erhebt sich die beeindruckende, sechs Meter hohe Schutzmantelmadonna aus Ton. Geschaffen wurde sie 1958 von dem Künstler Peter Bahn aus Höhr-Grenzhausen. Die Statue zeigt Maria mit weit geöffnetem Mantel – ein Zeichen der Geborgenheit und des Schutzes. Die Inschrift lautet:

„Die Mutter ist da. Sie wartet auf dich.“

Dieses Werk bildet den spirituellen Mittelpunkt des Mariengartens Nettetal und ist bis heute ein beliebter Ort für Gebet, Meditation und stilles Innehalten.

Schutzmantelmadonna

Lageplan des Mariengartens

Ein Detailplan des Kreuz- und Mariengartens zeigt die Anordnung der sieben Stationen und die Position der Schutzmantelmadonna. So erhalten Besucherinnen und Besucher einen guten Überblick über die Anlage und ihren Aufbau.
Interaktiver Detailplan Kreuz- und Mariengarten